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Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Flüchtlingsrat und Seebrücke Niedersachsen und vielen weiteren mitzeichnenden Organisationen, Landrät*innen und Bürgermeister*innen fordert der VEN, dass Niedersachsen sicherer Hafen für Geflüchtete wird. Niedersachsen muss wie schon Berlin und Thüringen mit einem eigenen Landesaufnahmeprogramm die Aufnahme von Menschen aus höchster Not ermöglichen.

Während des Corona-Lockdowns entstand in Niedersachsen eine Welle der Solidarität. Solidarität darf aber nicht an Grenzen enden. Globale Krisen brauchen internationale Zusammenarbeit und gleichzeitig das Engagement vor Ort. In Niedersachsen haben sich mittlerweile 30 Städte, Landkreise und Gemeinden zu Sicheren Häfen erklärt und wollen – über die Aufnahmequote hinaus – Geflüchtete aufnehmen. Doch aufnahmewillige Städte und Gemeinden sind dabei auf die Unterstützung der Landesregierung angewiesen.

In überfüllten Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln sitzen rund 37.000 Menschen, darunter tausende Kinder, in menschenunwürdigen Verhältnissen fest: in Zelten, Containern und notdürftig gebauten Hütten, ohne ausreichend Wasser, ohne angemessene medizinische Versorgung, ohne Schule für die Kinder, ohne Perspektive. „Gerade in Corona-Zeiten ein unhaltbarer Zustand“, findet Antje Edler, Geschäftsführerin des VEN, und fordert sichere Fluchtwege und die Aufnahme weiterer Geflüchtete in Niedersachsen.

Hier geht´s zum Offenen Brief.

Mehr zu den Positionen des VEN zum Thema Flucht und Migration lesen Sie auf unseren Themenseiten: Fluchtursachen.
Ansprechpartnerin: Antje Edler, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!