Studie: Perspektiven der Länder zur Umsetzung der SDGs

In der Studie „Die Bedeutung der 2030-Agenda für eine nachhaltige Entwicklung der deutschen Bundesländer“ von 2015 beleuchtet das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) die Rolle der Bundesländer bei der Umsetzung von Aktivitäten in den Themenbereichen der SDGs, bzw. der 2030-Agenda.

Das DIE betont die wichtige Rolle der Bundesländer aufgrund ihrer Zuständigkeiten, lokalen Expertise und ihrer Nähe zu wichtigen Akteuren sowie ihrer jahrelangen Erfahrungen mit der Umsetzung von Nachhaltigkeits- und Entwicklungspolitik auf sub-nationaler Ebene.

„Der integrative Ansatz der 2030-Agenda verknüpft nicht nur die verschiedenen Dimensionen nachhaltiger Entwicklung, sondern nimmt auch die Wechselwirkungen zwischen Binnen- und Außenpolitiken in den Blick. Dieser Ansatz gilt für Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer gleichermaßen und soll sowohl in nationale Politiken Eingang finden als auch die Grundlage für bestehende und neue globale Kooperationen bilden. Damit stellt die 2030-Agenda auch neue Anforderungen an Kohärenz, nicht nur im traditionellen Sinne der Berücksichtigung entwicklungspolitischer Inhalte und Ziele in anderen Politikfeldern, sondern auch im Sinne einer Kohärenz bei der Umsetzung dieses Transformationsprozesses selbst. Dabei spielen die deutschen Bundesländer eine tragende Rolle und können gestaltend im Rahmen ihrer Zuständigkeiten tätig werden.“ (DIE, 2015, Seite 1).

Download der Studie: www.die-gdi.de/uploads/media/DP_12.2015.pdf