EU KomissionAm 23.02.2022 wurde nach langem Warten und dreifachem Verschieben endlich ein Lieferkettensorgfaltsgesetz auf europäischer Ebene vorgestellt. Damit würden nach der Verabschiedung erstmals europäische Unternehmen dazu verpflichtet werden, Verantwortung für Mensch und Umwelt entlang ihrer Lieferkette zu übernehmen. Noch ist das Gesetz nicht beschlossen. Darum jetzt die Kampagne #yesEUcan der Initiative Lieferkettengesetz unterstützen! 

MittagspauseAm 13. Dezember 2021 lud der VEN zu einer politischen Mittagspause zu der Bedeutung des deutschen Sorgfaltspflichtengesetzes für das Bundesland Niedersachsen ein. Zu den Referenten zählten: Simone Ludewig, Referentin Wirtschaft und Menschenrechte; Tilman Brunner, Abteilungsleiter International der IHK Hannover, und Bernd Lange, Mitglied des Europäischen Parlaments.

vision2030 donnerstag75 webWie nachhaltig ist unser aktuelles Wirtschaftssystem? Wie können wir es gestalten, damit Menschenrechte und die Umwelt geschützt werden? Wie schaffen wir eine bessere und gerechtere Welt? In der zweitägigen entwicklungspolitischen Landeskonferenz kamen Expert*innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Gewerkschaften zusammen, um sich gemeinsam über die aktuelle Lage der Menschenrechte in globalen Lieferketten auszutauschen. Am 15. und 16. Juli 2021 diskutierten sie online und in Hannover das deutsche Lieferkettengesetz und entwickelten eine Vision für 2030. Hier gibt es eine ausführliche Dokumentation der Konferenz

Flyer Menschenrechtsverbrechen in Textilfabriken

Freitag, 24. April 2020: Online-Diskussion mit Bernd Lange (MEP) und Thomas Rudhof-Seibert (medico International) von 15.00 – 16.30 Uhr: anschliessend Aktionsratschlag bis 17.30 Uhr

Eine Videodokumentation (und Audio) der Veranstaltung ist jetzt online verfügbar.

Vor 7 Jahren ist die Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch eingestürzt. Bei dem bisher größten Unfall in der internationalen Textilindustrie starben mehr als tausend Menschen. Anlässlich des Jahrestages wollen wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen: Wie ist die aktuelle Situation in der Textilindustrie in den Herstellerländern unter dem Vorzeichen von Corona? Wie sind die aktuellen Initiativen zum „Lieferkettengesetz“ und zum „Binding Treaty“ zu bewerten? Welche Chancen bietet dabei die EU-Präsidentschaft Deutschlands ab 1. Juli 2020?

Ulrich Brand, Autor des Buches „Imperiale Lebensweise“, gab einen Einblick in das Konzept der Imperialen Lebensweise. Gemeinsam mit Betriebsrät*innen aus Industrie und Einzelhandel und Klimaaktivist*innen wurde im Anschluss darüber diskutiert, welche Voraussetzungen eine solidarische Lebensweise hat und was wir ganz praktisch dafür tun können.
Das Video finden Sie hier.

20190812 133440Der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen in Kooperation mit El Puente und dem Allerweltsladen forderten in einer Kampagnenaktion von der Bundesregierung ein Gesetz für Unternehmensverantwortung. Dafür nahmen sie den Hannoveraner Kröpcke ein.

Akhona Interview

Akhona Mehlo, die als Rechtsanwältin für Menschenrechte und Wirtschaft in Südafrika tätig ist, reiste mit uns zehn Tage durch Niedersachsen. In Hannover, Göttingen, Lüneburg, Oldenburg und Osnabrück sprach sie über die schlechten Arbeitsbedingungen südafrikanischer Minenarbeiter*innen und die Verantwortung, die deutsche Unternehmen und unsere Politik dabei tragen.

Zusammen mit dem Ökumenischen Zentrum Oldenburg und Werkstatt Zukunft enstand ein spannnendes Interview mit Akhona Mehlo, das Sie hier finden.

Akhona Foto webVom 16. bis 25. Januar 2019 ist auf Einladung des Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN) Akhona Mehlo aus Südafrika in Niedersachsen, um die Verantwortung deutscher Unternehmen und die Notwendigkeit politischer Regulierungen zu diskutieren. Akhona Mehlo ist Anwältin für Wirtschaft und Menschenrechte am Centre for Applied Legal Studies (CALS) in Johannesburg.