Titelbild Sammelband

In diesem Sammelband hat der VEN unterschiedliche Perspektiven zu Wirtschaft und Menschenrechten zusammen getragen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann beschreibt die Rolle des Landes für eine nachhaltige Gestaltung der deutschen Wirtschaft. Auch die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland und der VEN gehen auf Handlungsfelder der Bundesländer ein. Die Unternehmensberatung Löning- Human Rights & Responsible Business beschreibt beispielsweise, mit welchen Schritten Unternehmen ihren menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten nachkommen können. Der ganze Sammelband kann hier heruntergeladen werden.

Hier können Sie die einzelnen Artikel des Sammelbandes herunterladen: 

Mehr.Wert! - Flyer: Kurzinfo: Menschenrechte in globalen Lieferketten

Flyer MehrWert

In diesem Flyer finden sie alle relevanten Informationen zum Lieferkettengesetz klein und kompakt zusammengefasst. Ein idealer Überblick um besonders jene Mitbürger*innen zu erreichen, die mit dem Thema bisher nicht oder nur wenig in Berührung gekommen sind. Die größe des Flyers lädt zum schnellen Überfliegen ein und ermöglicht so einen ersten Einstieg in die Debatte rund ums Lieferkettengesetz. Der Flyer kann hier heruntergeladen werden. 

 

Anforderungen an ein wirksames Lieferkettengesetz

Forderungen Lieferkettengesetz

Die Initiative Lieferkettengesetz hat eine Zusammenfassung der rechtlichen Forderungen an ein wirksames Lieferkettengesetz veröffentlicht. Insbesondere wird darin erläutert, wie ein solches Gesetz die Straf- und Haftbarkeit der Unternehmen regelt und verdeutlich abermals, dass nicht nur Menschenrechte und Umweltstandards geschützt werden sollen, sondern auch eine rechtliche Absicherung der Konzerne gewährleistet wäre und diese somit von einem Lieferkettengesetz profitieren würden. Die Forderung kann hier heruntergeladen werden.

 

Treaty Alliance Deutschland: Positionspapier zum UN-Treaty-Prozess

Treaty Alliance Positionspapier

Die Treaty Alliance ist ein Zusammenschluss von mehr als 1000 zivilgesellschaftlichen Organisationen und Einzelpersonen zu einem internationalen Bündnis. Ziel dieses Bündnisses ist es, den Prozess hin zu einem globalen UN-Menschenrechtsabkommen für transnationale Konzerne und andere Unternehmen zu unterstützen. Das Positionspapier umfasst sowohl eine ausführliche Einführung in die Entstehung, Gründe und Inhalte dieses Abkommens, als auch eine Forderung an die Bundesregierung Deutschland und die Darstellung der deutschen Verantwortlichkeit innerhalb dieses Prozesses. Anschaulich werden diese Inhalte mit Fallbeispielen begelgt und vermitteln dadurch die praktische Notwendigkeit eines solchen Abkommens. Das Positionspapier kann hier heruntergeladen werden.

 

Treaty Alliance Deutschland-Bündniszeitung: UN Treaty - Menschenrechte vor Profit

Zeitung Treaty Alliance

Die Bündniszeitung der Treaty Alliance Deutschland beleuchtet das Thema UN-Menschenrechtsabkommen zu transnationalen Konzernen und anderen Unternehmen von verschiedenen Seiten. Mit spannenden Beiträgen und Beispielen gibt diese Zeitung einen umfassenden Eindruck von den Herausforderungen und Chancen, die ein solcher UN-Vertrag mit sich bringt. Die Bündniszeitung kann hier heruntergeladen werden.

 

CorA-Netzwerk: Steckbrief "Umsetzung der UN-Leitprinzipien in den Bundesländern"

CorA Umsetzung

In diesem Steckbrief wird ein umfassender Überblick darüber gegeben, wie Deutschland die Umsetzung der UN-Leitprinzipien auf Landesebene gewährleisten kann. Dabei geht es nicht nur um die Verantwortung der Länder, sondern auch um ihre Rolle als aktive Mitgestalter*innen innerhalb dieses Prozesses. CorA forumliert daher auch konkrete Forderungen an die Landesregierungen und die Kommunen. Der Steckbrief arbeitet zudem Maßnahmen heraus, mit welchen ein Einleiten und Umsetzen dieses Wandels gelingen könnte.   

 

Deutsches Institut für Menschenrechte: Stellungnahme "Die Einhaltung menschenrechtlicher Standards durch Unternehmen gesetzlich regeln - Erwartungen an ein Sorgfaltspflichtengesetz" (August 2020)

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Das Deutsche Institut für Menschenrechte wirft in dieser Stellungnahme einen Blick auf die „Eckpunkte für ein Sorgfaltspflichtgesetz“. Diese Eckpunkte sollen die spätere Grundlage für ein verbindliches Lieferkettengesetz bilden. Neben der skizzierenden Einleitung zu der Notwendigkeit eines solchen Gesetzes analyisiert und bewertet das DIM unteranderem die einzelnen Aspekte dieser Entwurfselemente. Dieses Stellungnahme bietet einen Einblick in die Grundlagen des Lieferkettengesetzes und unterzieht die bisher ausgehandelten Eckpunkte einer genaueren Prüfung. Die Stellungnahme kann hier heruntergeladen werden.

 

Löning - Human Rights & Responsible Business: Studie "Studie 2016: Wo deutsche Unternehmen in Bezug auf Menschenrechte stehen"

Lieferketten sind Menschenketten 

Diese großangelegte Studie gewährt einen tiefen Einblick in deutsche Unternehmen und darüber, wie es um die Menschenrechte innerhalb ihrer Lieferketten steht. Die Lektüre ist dabei in zweit Abschnitte aufgeteilt: Während im ersten Teil das Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Menschenrechten unter die Lupe genommen wird, beschäftigt sich der zweite Teil mit den Details der Umfrageergebnisse und setzt diese in ihren gesellschaftliche, politischen und wirtschaftlichen Kontext. Zusammengefasst finden sich dort zudem die wichtigsten Erkenntnisse der Studie sowie Handlungsempfehlungen an die Unternehmen, die sich aus den Ergebnissen ableiten lassen. Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

 

TItelbild Positionen MRDas Magazin ist als gedruckte Version und als PDF-Download verfügbar.

Die Langfassung und Quellenangaben einzelner Artikel und Interviews finden Sie nachfolgend:

Artikel MichaVertreter*innen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) schätzen, dass 40 Prozent aller globalen Konflikte in den letzten 60 Jahren mit dem Abbau von Rohstoffen in Verbindung stehen.1 Im Jahr 2016 wurden nach Angaben der britischen NGO Global Witness 200 Umweltaktivist*innen in 24 Ländern aufgrund ihrer Arbeit umgebracht. Viele von ihnen hatten sich gegen die Ausbeutung von Rohstoffen gewehrt. Unter den Ermordeten sind zunehmend Mitglieder indigener Gemeinschaften. Besonders betroffen waren Aktivist*innen in den Ländern Brasilien (49 dokumentierte Opfer), Kolumbien (37) und den Philippinen (28).2

Artikel KarolinKarolin Seitz, Global Policy Forum

Seit mehr als drei Jahren wird im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen über ein völkerrechtliches Abkommen diskutiert, das Unternehmen weltweit zur Einhaltung der Menschenrechte in ihren Geschäftstätigkeiten verpflichten soll (sogenannter „Treaty-Prozess“).