Die lokale Bevölkerung kann nach der Zerstörung der heimischen Märkte zwar zunächst billiges Fleisch vom Weltmarkt einkaufen, begibt sich aber langfristig in die Abhängigkeit vom Weltmarktpreis. Steigt dieser, müssen die ohnehin hoch verschuldeten Entwicklungsländer viel Geld für die Ernährungssicherung über den Weltmarkt ausgeben.

Ein weiteres Problem sind die fehlenden Kühlketten in vielen afrikanischen Ländern. Oft liegt die Ware stundenlang ungekühlt auf Märkten oder in Transportfahrzeugen, taut an und wird danach wieder eingefroren. Dabei entwickeln und verbreiten sich Keime, die lebensgefährlich sind. Viele Menschen erkranken an starkem Durchfall und anderen Darmkrankheiten, teilweise mit Todesfolge.