Der VEN führt neben Aktivitäten der Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit auch Bildungsmaßnahmen durch. Die vom VEN angebotenen Aktivitäten stehen im Zeichen des globalen Lernens in der „Bildung für nachhaltige Entwicklung". Ziel ist, Fragen des Verhältnisses zwischen Industrieländern (dem „globalen Norden") und sogenannten Entwicklungsländern (der „globale Süden") aufzuwerfen, in einen Dialog über die Ursachen und Folgen der Globalisierung zu treten und Kompetenzen für eine weltoffene und vorurteilsfreie Gesellschaft zu entwickeln.

Das Projekt „Im Rausch der Rohstoffe" führt Workshops an Berufsbildenden Schulen durch. Thema ist der Zusammenhang zwischen Rohstoffabbau und Menschenrechten. Wie bei den übrigen Aktivitäten soll auch hier auf unsere Verantwortung im Norden, speziell in Niedersachsen, aufmerksam gemacht werden. In den Workshops steht ein dialogischer Ansatz im Vordergrund, die Schüler_innen werden eingebunden und entwickeln fachliche und Diskussionskompetenzen.

In den Jahren 2011 und 2012 organisiert der VEN für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in Organisationen und Initiativen in Niedersachsen eine Serie von Capacity-Building Maßnahmen (fachliche Fortbildungsveranstaltungen), die die Teilnehmenden bezüglich der globalen Folgen des Rohstoffabbaus informieren und ihnen Methoden für eine Weiterarbeit an die Hand geben.

Im Mai 2012 führte der VEN gemeinsam mit der Stiftung Leben und Umwelt SLU und dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen VNB eine Tagung in Hannover durch, parallel zur weltweiten UN-Konferenz „Rio+20" in Rio de Janeiro. Dabei wurden Perspektiven einer erdölarmen Zukunft erörtert und die Frage eines ressourcenleichten Wohlstands diskutiert.

Der VEN führt Kooperationsveranstaltungen in Niedersachsen durch, in denen zum Thema Rohstoffe und Menschenrechte informiert wird. Auf der Startseite unserer Homepage informieren wir Sie über aktuelle Veranstaltungen.
Wollen Sie selber eine Veranstaltung durchführen? Dann melden Sie sich bei uns!