Der VEN möchte einen rechtsbasierten Blick auf Entwicklung unterstützen und zeigen,

  • dass Menschen in der Lage sind, ihre Rechte einzufordern und dass Armutsbekämpfung sich als besonders erfolgreich erwiesen hat, wo Menschen sich ihre Mitspracherechte selber erkämpft haben,
  • dass überall auf der Welt unzählige Aktivitäten statt finden, in denen Menschen, manchmal auch unbewusst, an der Verwirklichung ihrer Rechte arbeiten und Erfolg damit haben,
  • dass jede/r Einzelne von uns Beiträge leisten kann, die die Menschen im globalen Süden bei der Inanspruchnahme ihrer Rechte unterstützen,
  • dass mit dem Engagement für die sozialen Rechte in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas und den damit aufkommenden Forderungen auch die Menschenrechte hierzulande gestärkt werden.

Laut den Vereinten Natio­nen könnte unser Planet problemlos 12 Milliarden Menschen, also praktisch das Doppelte der gegenwärtigen Weltbevölkerung, ernähren. Das tägliche Sterben an Hunger, das in eisiger Normalität vor sich geht, ist also menschengemacht. Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet! Deshalb ist die Durchsetzung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte heute so lebenswichtig für Hunderte von Millionen Menschen. Die Kampagne des VEN dient genau diesem Ziel, ich unterstütze sie. Mit meiner Bewunderung, Solidarität und in respektvoller Freundschaft,

Ihr Jean Ziegler (Schirmherr von Menschen. Rechte. Möglichkeiten. Mitglied des Beraterkomitees des UN-Menschenrechtsrates. Autor des Buches „Das Imperium der Schande“.)

Der VEN möchte die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte bekannter machen. Dazu haben wir Veranstaltungen in Niedersachsen mit regionalen Kooperationspartnern organisiert und Materialien erstellt, das allgemein informiert, aber auch für Workshops und den Unterricht einsetzbar ist. Folgende Angebote bestehen:

Das Projekt findet statt in Kooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen. Der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. bedankt sich für die Projektförderung bei der niedersächsischen Bingo-Lottostiftung, dem Evangelischen Entwicklungsdienst eed und InWEnt gGmbH aus Mitteln des BMZ.

Das Projekt „Menschen. Rechte. Möglichkeiten“ wurde von der UNESCO ausgezeichnet als Projekt der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Wie hängt die Ernährungssituation im indischen Tamil Nadu mit Menschenrechten zusammen? Welche Rechte werden in der pazifischen Inselwelt durch die Folgen des Klimawandels verletzt? Wo wehren sich Arbeiter/innen erfolgreich gegen die Beschneidung des Rechts auf Arbeit? Warum wird in Deutschland das Recht auf Gesundheit für viele Flüchtlinge beschnitten?
Das Hörbuch Menschen.Rechte.Möglichkeiten ist eine Produktion des gleichnamigen VEN-Projekts zu den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechten. Mit authentischen Erzählungen entführt es die Hörer/innen zu aktiven Personen, die sich in Afrika, Asien, Ozeanien, Lateinamerika und in Deutschland erfolgreich für diese Rechte engagieren.