Lobbygruppen, Denkfabriken, Kommunikationsberater und PR-Agenturen spielen eine immer größere Rolle in Politik und Öffentlichkeit. Seit Jahren wächst die Zahl der Wirtschaftslobbyisten und somit der privilegierten Zugang einseitiger Interessen zu politischen Entscheidungsträger*innen stark an. Zivilgesellschaftliche Stimmen müssen sich jedoch auch Gehör verschaffen, sie stellen ein Gegengewicht dar, das z.B. auf die Belange sozialer Gerechtigkeit im Welthandel, ökologische Grenzen des Wachstums oder ganz konkret nachhaltige Beschaffungspolitik des Landes drängt.

Die Vielfalt an Themen, für die sich der VEN mit seinen Mitgliedern engagiert, spiegelt sich in den Bündnissen und Kooperationen wider, an denen er sich beteiligt. In all diese Zusammenschlüsse bringt der VEN entwicklungspolitische Forderungen ein wie z.B. Rohstoffgerechtigkeit, ein fairer Welthandel oder Ernährungssouveränität im globalen Süden.