Die Faire Woche ist ein bundesweiter Aktionszeitraum rund um das Thema Fairer Handel. Mit zahlreichen Probieraktionen, Vorträgen, Gesprächen mit Produzent_innenvertretern etc. verfolgen die teilnehmenden Weltläden, Aktionsgruppen oder Gastronomen das Ziel, mehr Bewusstsein für Fairen Handel in Deutschland zu schaffen. Veranstalter der Fairen Woche ist das Forum Fairer Handel.

Seit 2010 hat die Kampagne „Öko + Fair ernährt mehr!" im Rahmen des Weltladentages darauf aufmerksam gemacht, dass Öko-Landbau und Fairer Handel einen entscheidenden Lösungsansatz für zukunftsfähige Welternährung darstellen. Kleinbauern spielen dabei eine Schlüsselrolle.

Die Kampagne Fairtrade-Towns wird vom Verein TransFair e.V., der auch das bekannte Fairtrade-Siegel vergibt, getragen und soll unterschiedliche Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft zusammenbringen. Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ermöglicht das Bekenntnis zu ökonomischen, sozialen und ökologischen Standards mehr Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit in das eigene Handeln zu integrieren.

Die Süd Nord Beratung in Osnabrück versteht sich als Anlaufstelle für entwicklungspolitische Initiativen, Aktionsgruppen, Weltläden, Gemeindegruppen, Jugendverbände, Vereine, Schulen und Institutionen, die sich mit „globaler sozialer Gerechtigkeit", kritischem Konsum und Fairem Handel auseinander setzen. Zudem führt die Süd Nord Beratung ein Projekt zum nachhaltigen Beschaffungswesen durch. Der Trägerverein der Süd Nord Beratung ist der „Verein zur Förderung entwicklungspolitischer Bildungsarbeit e.V." (VEB), dem neben dem Aktionszentrum 3. Welt Osnabrück, der Diözese Osnabrück und den Bund der Katholischen Jugend Osnabrück auch der VEN angehört.

Im Rahmen der VEN-Kampagne „fairstärkung für Niedersachsen" entstand die Idee eines fair gehandelten Kaffees, der in der besonderen Verpackung der jeweiligen Stadt angeboten wird und so den regionalen Bezug des global-gerechteren Handels verdeutlicht.

„Fairstärkung" war eine niedersachsenweite Kampagne des VEN, die zwischen 2001 und 2004 ein wesentliches Ziel verfolgte: Die Schaffung einer fair-stärkten Wahrnehmung des Fairen Handels in der Öffentlichkeit, den Verkauf der Produkte und gleichzeitig die Vernetzung und Unterstützung von Aktionsgruppen, Verbänden und Unternehmen, die sich für diese Idee einsetzen wollen. Der Faire Handel fair-stärkt die niedersächsischen Bemühungen, sich im Sinne der Agenda 21 nachhaltig umzugestalten. Auch wenn die Kampagne „fairstärkung" inzwischen ausgelaufen ist, bleibt der Faire Handel selbstverständlich ein bedeutendes Thema für den VEN, das immer wieder auch in anderen Projekten hervorsticht.