Ein Besuch im Weltladen ist wie eine Entdeckungsreise - hier finden Sie das Beste aus dem globalen Süden. Und die Produkte im Weltladen sind nicht nur von besonderer Qualität - sie sind zugleich ein kleines Stück Weltpolitik. Denn sie stammen alle aus Fairem Handel.

Woran erkennt man, ob ein Produkt aus fairem Handel stammt, nur weil es draufsteht? Eine Möglichkeit ist, auf Siegel zu achten. Dafür sind verschiedene Organisationen zuständig, die unabhängig Produkte nach ihren festgelegten Kriterien prüfen und dann ihr Siegel vergeben- oder eben nicht. Die bekannteste ist TransFair, es gibt jedoch noch weitere.

Und wie kommen nun die Produkte zu uns? Verantwortlich dafür sind die Importeure. Sie stehen für den fairen Handel und für Partnerschaften zu Produzent_innen und/oder Genossenschaften in den unterschiedlichsten Ländern dieser Welt, meistens in Asien, Afrika und Lateinamerika. Die vier größten und bekanntesten unter ihnen -Gepa, El Puente, Banafair und dwp- werden hier vorgestellt.

Der Weltladen-Dachverband versteht sich als eine Interessenvertretung und als Dienstleister für Weltläden und Aktionsgruppen in Deutschland. Mittlerweile hat der Weltladen-Dachverband ca. 330 Mitgliedsgruppen. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist die Anerkennung der Konvention der Weltläden, die die Kriterien für die Arbeit der Weltläden festschreibt.

Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Professionalisierung und Unterstützung der zumeist ehrenamtlichen Arbeit der Weltläden und Aktionsgruppen. Außerdem wird im Rahmen von Kampagnen, die der Weltladen-Dachverband - teilweise in Kooperation mit anderen Organisationen - entwickelt und koordiniert, politische Lobbyarbeit geleistet.


Das Forum Fairer Handel ist das Netzwerk des Fairen Handels in Deutschland. Hier arbeiten Organisationen und Akteure des Fairen Handels zusammen. Die Mitgliedsorganisationen des Forum Fairer Handel kooperieren insbesondere in vier Arbeitsbereichen: Bildungsarbeit, Grundlagen und Kriterien, Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit sowie politische Arbeit.