Die von HelpAge Deutschland präsentierte Fotoausstellung: "Schuften bis zum Umfallen" thematisiert anhand von 6 Fallbeispielen aus den Ländern Bangladesch, Uganda und Peru die Situation dort lebender Frauen und Männer, die bis ins hohe Alter schwere Arbeit leisten müssen.

Die beeindruckenden Fotos des mit dem World Press Photo Award ausgezeichneten Fotografen Antonio Olmos zeigen Portraits der Frauen und Männer sowie jeweils eine dazugehörige Arbeitssituation. Ergänzt werden die Fotos durch Texttafeln, die allgemeine Informationen zum Thema menschenwürdige Arbeit für alle und zu den Herkunftsländern der Portraitierten beinhalten.

Die Ausstellung im A1-Format (59,4 cm x 84,0 cm) besteht aus insgesamt 18 Tafeln:
• 1 Eingangstafel
• 6 Portraitfotos mit Zitaten der portraitierten Frauen und Männer
• 6 Fotos von Arbeitssituationen
• 1 Tafel mit Informationen zum Thema
• 3 Texttafeln mit themenrelevanten Informationen zu den Herkunftsländern der Portraitierten
• 1 Texttafel mit den Forderungen von HelpAge Deutschland zum Thema menschwürdige Arbeit für alte Menschen sowie allgemeine Informationen zu HelpAge Deutschland.

Die 18 Tafeln bestehen aus formstabilem 4 mm starken Alu Dibond. Jede Tafel ist mit zwei Aufhängern und Wandabstandshaltern versehen, die eine problemlose Hängung der Tafeln ermöglichen.

Die Ausstellung, die auch als Plakatausstellung erhältlich ist, kann bei HelpAge Deutschland entliehen werden. Konditionen auf Anfrage unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Interaktives Vortragsangebot zur der HelpAge Projektarbeit in Bangladesch

Was verbinden wir mit Bangladesch? Spontan vielleicht Schlagworte wie 'ausbeuterische Textilindustrie', 'Verwüstung durch Überschwemmungen' oder, sehr positiv, das nobelpreisprämierte Mikrokreditsystem der Grameen-Bank. Was allerdings die wenigsten wissen ist, dass das Land auch vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen steht. So wird sich bis 2050 der Bevölkerungsanteil der über 60 Jährigen mehr als verdreifachen. Das ist alarmierend angesichts der Tatsache, dass die alten Menschen schon jetzt am Rande der Gesellschaft leben und von steigenden Nahrungsmittelpreisen, Dürren und zerfallenden Familienstrukturen besonders betroffen sind. Und wie so oft sind es vor allem die alleinstehenden (verwitweten) Frauen, die mit den Bürden des Alters kämpfen.
Dass ein Altern in Würde auch für sie möglich ist, zeigt ein Projekt der Organisation RIC, die sich seit 2009 mit der Unterstützung von HelpAge Deutschland u.a. für die Grundsicherung und gesundheitliche Versorgung alter Frauen in fünf Distrikten Bangladesch' einsetzt und sie dabei unterstützt, sich als organisierte Gruppe Gehör zu verschaffen und das sie beeinträchtigende System der gesellschaftlichen Abschottung („Purda") selbst zu überwinden.

Der interaktive Vortrag vermittelt durch ein ca. 20-minütiges Projekt-Video einerseits authentische Eindrücke vom Land und der Arbeit mit den Frauen, die darin selbst zu Wort kommen und ihre Lebenssituation schildern. Andererseits eröffnet er die Möglichkeit, sich aus einer "deutschen" Sichtweise heraus darüber auszutauschen, was würdevolles Altern in unserer Gesellschaft bedeutet und wo Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zwischen Nord und Süd zu finden sind.

Zeitrahmen ca. 1,5 Studen. Interessenten melden sich bitte bei Katja Busch, 0541-58054065, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Mehr Infos zu HelpAge Deutschland unter www.helpage.de

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