FachtagDi 25.10.2016 | 10:00 – 16:30 Uhr
Rathaus Hannover, Mosaiksaal

Wer einkauft, entscheidet mit. Auch darüber, ob Menschen in Würde arbeiten und unsere Umwelt geschützt wird. Das gilt umso mehr für den Einkauf der öffentlichen Hand, denn in einem Einkaufsvolumen von 360 Milliarden Euro (13 % des BIP in 2013) steckt ein erhebliches Potential: Produktionsprozesse können weltweit menschen- und umweltfreundlicher gestaltet werden.

Aus diesem Grund wurde das Vergaberecht auf europäischer und deutscher Ebene (GWB, VgV) modernisiert. Doch bevor die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien in der Beschaffung auch in Niedersachsen selbstverständlich wird, fehlen vielen Verantwortlichen noch praktische Beispiele und gute Ideen, um einen Wechsel zu wagen. Deshalb richten der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) und das Agenda 21 und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover gemeinsam den Fachtag „Niedersachsen kauft fair!“ aus.

Sozialstandards27.09.2016 | 10.00 – 16.00 Uhr | Bildungswerk ver.di | Hannover
Wer einkauft, entscheidet mit. Auch darüber, ob Menschen in Würde arbeiten und unsere Umwelt geschützt wird. Das gilt nicht nur beim privaten Einkauf, sondern auch bei der Beschaffung der öffentlichen Hand – zum Beispiel beim Kauf von Dienstbekleidung, Pflastersteinen oder Kaffee. In Deutschland werden dafür 360 Milliarden Euro im Jahr durch die öffentliche Hand ausgegeben - ca. 13% des Bruttoinlandsprodukts. Das ist ein enormes Potenzial für die Durchsetzung von Sozialstandards.

bild va emden11.05. | 16 - 20 Uhr | Klub zum guten Endzweck (Bollwerkstr. 47, Emden) Im Rahmen der Veranstaltung sind Aktive aus den Fairtrade-Städten, Schulen und Gemeinden in Ostfriesland und alle Interessierten dazu eingeladen, sich zu vernetzen und Ideen zu entwickeln, wie die Region Ostfriesland ihre Aktivitäten in den Bereichen Fairer Handel und Globale Gerechtigkeit ausweiten kann.

19. April 2016 |10.30 - 14.30 Uhr | Industrie- und Handelskammer zu Schwerin (Graf-Schack-Allee 12,19053 Schwerin) Städtische Bauhöfe, Krankenhäuser, die Polizei und viele weitere öffentliche Stellen benötigen qualitativ hochwertige Arbeits- und Schutzkleidung sowie Flachtextilien. Doch die hohe Qualität ist kein Garant für gute Arbeitsbedingungen in der Produktion. Überstunden, Verbot von Gewerkschaftsbildung, Diskriminierung und Löhne, die zum Leben nicht ausreichen, sind in der Textilbranche keine Seltenheit.

Mittwoch 09.03.2016 | 13.30 - 18.00 Uhr | Internationales Jugendprojektehaus Oldenburg
Im Rahmen der Veranstaltung soll diskutiert werden, wie nachhaltige Beschaffung von Lebensmitteln und Catering-Dienstleistungen in Oldenburg umgesetzt werden kann. Im ersten Teil der Veranstaltung wird erläutert, was nachhaltige Verpflegung bedeutet und warum sie wichtig ist. Zudem werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für nachhaltige Verpflegung an öffentlichen Einrichtungen erörtert und Best Practice Beispiele vorgestellt. Im zweiten Teil der Veranstaltung soll dann diskutiert werden, welche Ansätze für nachhaltige Beschaffung es in Oldenburg schon gibt und wie diese ausgebaut und auf andere Bereiche übertragen werden können. Diese Veranstaltung wird als Kooperationsveranstaltung mit dem Projekt „Niedersachsen kauft fair“ durchgeführt.

Download Flyer und Anmeldeformular

Hier wird in Kürze die Dokumentation der Veranstaltung hochgeladen!

Dienstag, 22. September 2015 | 18-21 Uhr | Kino im Künstlerhaus | Sophienstraße 2 | Hannover. Wie ist es möglich, dass man bei Modeketten wie H&M, C&A oder Primark Hosen für 10 Euro und T-Shirts für unter 5 Euro bekommt? Den wahren Preis zahlen nicht die Konsument_innen, sondern Arbeiter_innen auf Baumwollplantagen und Näher_innen in der Textilindustrie, die für einen Hungerlohn unter miserablen Bedingungen schuften.

Dienstag, 23. Juni 2015 | 11.00 – 15.00 Uhr | Elbfaire, Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg (Hafencity)
Unternehmen, die Länder und Kommunen mit Dienstkleidung und anderen Textilien beliefern, sehen sich heute zunehmend mit Ausschreibungsanforderungen konfrontiert, die die Einhaltung sozialer Standards verlangen. Da die öffentliche Hand per Gesetz angehalten ist, diese Standards zu erfüllen, gibt sie ihre Forderungen an bietende Unternehmen weiter, welche sich zunächst mit den neuen Lieferbedingungen vertraut machen müssen. Hierzu soll unser Unternehmensdialog mit Vertreterinnen der unterschiedlichen Stakeholder – Beschafferinnen, Unternehmen und NGOs – beitragen.

Wir erwarten Beiträge von:

  • Viet Anh, Center for Development and Integration (CDI), Hanoi, Vietnam
  • Vera Köppen, Deutschland-Repräsentantin der Fair Wear Foundation (FWF)
  • Johanna Fincke, Referentin für öffentliche Beschaffung, Christliche Initiative Romero (CIR)

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitte um Anmeldung bis zum 12. Juni 2015

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular finden Sie hier.