Mit bunten Stiften, einer großen weißen Leinwand und jeder Menge kreativen Ideen begann am 17. August die öffentliche Comic-Aktion der Eine Welt-Promotor*innen des VEN vor den Türen des Niedersächsischen Landtags. Nach und nach füllte sich der Pavillon vor der Leinwand mit Bildungsinteressierten, Minister*innen, Landtagsabgeordneten und Passant*innen. Sie brachten Ideen für eine nachhaltige Bildung in Niedersachsen mit, die von der Comic-Künstlerin Julia Both (123comics) in ein großes Bild verwandelt wurden.

Unter dem Motto „Entwicklungsland Niedersachsen – Andere Bildung für eine andere Welt!“ machten die Teilnehmenden konkrete Vorschläge, wie das UN-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Niedersachsen umgesetzt werden kann. Es soll zur Lösung globaler Herausforderungen, wie dem Klimawandel oder der Armutsbekämpfung beitragen. Die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) verstehen Bildung als Schlüssel für die notwendigen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen für eine nachhaltige Welt. Sie steht daher im Zentrum der in der Comiczeichnung aufgenommenen Ideen und Forderungen. Die Teilnehmenden wünschen sich, dass BNE fächerübergreifend in den Lehrplänen von Schulen, beruflicher Bildung und Studium verankert wird. Außerdem soll BNE ganzheitlich Eingang in die schulische Entwicklung finden, also z.B. auch am Schulkiosk oder der Mensa berücksichtigt werden.

Eine Auseinandersetzung mit globalen Fragen oder ein konkretes Engagement setzen ausreichend Freiräume voraus. Schulen bzw. Bildungseinrichtungen sollten sich in die Gesellschaft öffnen, und verstärkt außerschulische Lernorte einbeziehen. Dafür stehen im Comicbild beispielsweise Zeichnungen des Wattenmeeres und eines Weltladens - aber auch politisch aktive, demonstrierende Menschen. Ein ganzheitliches und lebenslanges Lernen, wie es außerschulische Lernorte und viele zivilgesellschaftliche Institutionen möglich machen, sollte entsprechend strukturell gefördert werden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Bildes betont die Bedeutung internationaler Partnerschaften und Begegnungen. Sie bieten eine Plattform um von- und miteinander zu lernen, und gemeinsam Ideen und Aktivitäten für eine nachhaltige, global gerechte Welt zu entwickeln.

Politiker*innen aller Parteien nutzten die Chance, mit den Eine Welt-Promotor*innen des VEN und anwesenden Bildungsakteur*innen ins Gespräch zu kommen.  Insgesamt zeigen die zahlreichen Ideen deutlich, dass es für die neue Legislaturperiode weiteren Handlungsbedarf gibt: Die Umsetzung des UN-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung muss auch nach der Landtagswahl engagiert fortgeführt werden. 

In den kommenden Wochen werden die Eine Welt-Promotor*innen in fünf weiteren niedersächsischen Städten Live-Comic-Aktionen starten. Ziel der Aktionen ist es - im Sinne der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) - Bürger*innen und Politiker*innen zu aktivieren, sich für eine gerechte und nachhaltige Welt zu engagieren.

Weitere Termine & Themen der Aktionstage:

  • Göttingen 13.10. | Migration
  • Oldenburg 19.10. | Fairer Handel & Landwirtschaft
  • Lüneburg 23.10. | Klimawandel
  • Braunschweig 27.10. | Unternehmensverantwortung
  • Osnabrück 28.10. | Fairer Handel

Veranstaltungen

23.10.2017: Live-Comic-Aktion - Klima wandeln für eine global gerechtere Welt! (Lüneburg)

Entwicklungsland Niedersachsen

Die Live-Comic-Aktion zum Thema Klimawandel findet auf dem Marktplatz (21335 Lüneburg) von 12-14 Uhr statt. Mehr Informationen zur Veranstaltung der Regionalpromotor*in des Janun Lüneburg e.V.  

Was haben wir vor?

In 6 Städten möchten wir, die Eine Welt-Promotor*innen in Niedersachsen, gemeinsam mit Dir eine Comiczeichnung entwickeln. Der Comic soll die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) kreativ aufgreifen und lokale Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Wie stellst Du dir eine gerechtere und nachhaltige Gesellschaft vor? Die Ergebnisse der Live-Comic-Aktionen werden im November an die niedersächsische Landespolitik übergeben.

Wer sind wir? 

Die Eine Welt-Promotor*innen stärken das lokale und regionale Engagement für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung. Sie beraten vor Ort und vernetzen zivilgesellschaftliche Organisationen, Initiativen und Menschen, die sich in der Eine Welt-Arbeit engagieren. Der Verband Entwicklungspolitik
Niedersachsen e.V. koordiniert als Landesnetzwerk entwicklungspolitischer NGOs das Eine Welt-Promotor*innen-Programm in Niedersachsen.

Was wollen wir erreichen?

Wir wollen, dass globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit Realität werden! Deshalb setzen wir uns öffentlich für eine zukunftsfähige Gesellschaft im Sinne der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) ein. Unser Ziel ist es, Bürger*innen, Vereine, Organisationen, Unternehmen und Politiker*innen zu aktivieren, sich für eine andere, gerechtere Welt zu engagieren.

Worum geht es?

2015 sind von den Vereinten Nationen 17 globale Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals/SDGs) verabschiedet worden. Sie zielen darauf die schlimmsten Formen von Armut zu überwinden, den Klimawandel aufzuhalten und die Auswirkungen unseres Handels innerhalb der planetarischen Grenzen zu halten. Auch Niedersachsen muss sich im Sinne der Ziele entwickeln.

Gefördert von Engagement Global im Auftrag des BMZ und dem Land Niedersachsen.

27.10.2017: Live-Comic-Aktion - Unternehmensverantwortung - für eine gerechtere Welt! (Braunschweig)

Entwicklungsland Niedersachsen

Die Live-Comic-Aktion zum Thema Unternehmensverantwortung findet auf dem Platz der Deutschen Einheit (Braunschweig) von 11-13 Uhr statt. Mehr Informationen zur Veranstaltung des Regionalpromotors (Fair in Braunschweig e.V.).

Was haben wir vor?

In 6 Städten möchten wir, die Eine Welt-Promotor*innen in Niedersachsen, gemeinsam mit Dir eine Comiczeichnung entwickeln. Der Comic soll die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) kreativ aufgreifen und lokale Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Wie stellst Du dir eine gerechtere und nachhaltige Gesellschaft vor? Die Ergebnisse der Live-Comic-Aktionen werden im November an die niedersächsische Landespolitik übergeben.

Wer sind wir? 

Die Eine Welt-Promotor*innen stärken das lokale und regionale Engagement für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung. Sie beraten vor Ort und vernetzen zivilgesellschaftliche Organisationen, Initiativen und Menschen, die sich in der Eine Welt-Arbeit engagieren. Der Verband Entwicklungspolitik
Niedersachsen e.V. koordiniert als Landesnetzwerk entwicklungspolitischer NGOs das Eine Welt-Promotor*innen-Programm in Niedersachsen.

Was wollen wir erreichen?

Wir wollen, dass globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit Realität werden! Deshalb setzen wir uns öffentlich für eine zukunftsfähige Gesellschaft im Sinne der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) ein. Unser Ziel ist es, Bürger*innen, Vereine, Organisationen, Unternehmen und Politiker*innen zu aktivieren, sich für eine andere, gerechtere Welt zu engagieren.

Worum geht es?

2015 sind von den Vereinten Nationen 17 globale Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals/SDGs) verabschiedet worden. Sie zielen darauf die schlimmsten Formen von Armut zu überwinden, den Klimawandel aufzuhalten und die Auswirkungen unseres Handels innerhalb der planetarischen Grenzen zu halten. Auch Niedersachsen muss sich im Sinne der Ziele entwickeln.

Gefördert von Engagement Global im Auftrag des BMZ und dem Land Niedersachsen.

28.10.2017: Live-Comic-Aktion - Vor Ort aktiv Welthandel fair gestalten! (Osnabrück)

Entwicklungsland Niedersachsen

Die Live-Comic-Aktion zum Thema Fairer Handel findet auf dem Platz der Deutschen Einheit (Theatervorplatz, Osnabrück) von 11-13 Uhr statt. Mehr Informationen zur Veranstaltung des Regionalpromotors (SüdNordBeratung).

 

 

Was haben wir vor?

In 6 Städten möchten wir, die Eine Welt-Promotor*innen in Niedersachsen, gemeinsam mit Dir eine Comiczeichnung entwickeln. Der Comic soll die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) kreativ aufgreifen und lokale Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Wie stellst Du dir eine gerechtere und nachhaltige Gesellschaft vor? Die Ergebnisse der Live-Comic-Aktionen werden im November an die niedersächsische Landespolitik übergeben.

Wer sind wir? 

Die Eine Welt-Promotor*innen stärken das lokale und regionale Engagement für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung. Sie beraten vor Ort und vernetzen zivilgesellschaftliche Organisationen, Initiativen und Menschen, die sich in der Eine Welt-Arbeit engagieren. Der Verband Entwicklungspolitik
Niedersachsen e.V. koordiniert als Landesnetzwerk entwicklungspolitischer NGOs das Eine Welt-Promotor*innen-Programm in Niedersachsen.

Was wollen wir erreichen?

Wir wollen, dass globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit Realität werden! Deshalb setzen wir uns öffentlich für eine zukunftsfähige Gesellschaft im Sinne der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) ein. Unser Ziel ist es, Bürger*innen, Vereine, Organisationen, Unternehmen und Politiker*innen zu aktivieren, sich für eine andere, gerechtere Welt zu engagieren.

Worum geht es?

2015 sind von den Vereinten Nationen 17 globale Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals/SDGs) verabschiedet worden. Sie zielen darauf die schlimmsten Formen von Armut zu überwinden, den Klimawandel aufzuhalten und die Auswirkungen unseres Handels innerhalb der planetarischen Grenzen zu halten. Auch Niedersachsen muss sich im Sinne der Ziele entwickeln.

Gefördert von Engagement Global im Auftrag des BMZ und dem Land Niedersachsen.

06.11.2017: Dialogveranstaltung "Industrie 4.0 oder Postwachstum?" (Lüneburg)

Veranstaltungsreihe: „Wirtschaften in den Grenzen des Wachstums – Neue Ökonomiemodelle für Niedersachsen“

06. November 2017 / Glockenhaus Lüneburg / Glockenstraße, 21335 Lüneburg

Eine Veranstaltung aus dem VEN-Projekt "Weltwunder - Wandel statt Wachstum".

Wie sieht eine zukunftsfähige Wirtschaft aus?

Die als Vierte Industrielle Revolution bezeichnete Digitalisierung der Wirtschaft gibt maßgeblich die Richtung der heutigen Wirtschaftspolitik in den industrialisierten Volkswirtschaften vor – so auch in Deutschland und Niedersachsen. Die Industrie 4.0 gilt als Motor für Wirtschaftswachstum und damit als Motor für die Sicherung unseres Wohlstandes. Gleichzeitig werden zunehmend die ökologischen Grenzen unseres Wirtschaftens deutlich.

Diese zeigen, dass es eines Wandels unserer Wirtschaftsweise und die Auseinandersetzung mit alternativen Ökonomiekonzepten dringend bedarf. Beispiele dafür sind eine „Green Economy“ oder eine „Postwachstumsökonomie“. Wirtschaften in den Grenzen des Wachstums muss von Vielen getragen und vor allem von einem Umdenken in Wirtschaft und Politik aktiv begleitet werden. Wir wollen mit unterschiedlichen Akteur*innen aus Landespolitik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wichtige Fragen einer zukunftsfähigen Wirtschaft diskutieren und weiterdenken.


Unsere Veranstaltungsreihe bietet in diesem Jahr Beiträge prominenter Vordenker*innen zu den Bereichen Energie, Wachstum, Ernährung und Mobilität und lässt diese von Politik, Wirtschaft und  Zivilgesellschaft kommentieren.


Auf einer abschließenden Konferenz werden die unterschiedlichen Themen gebündelt, in einen globalen Kontext gesetzt und mit niedersächsischen Akteuren*innen aus Politik, Wirtschaft und  Zivilgesellschaft kontrovers erörtert. Diskutieren Sie gemeinsam mit uns!

Programm - Ablauf
19:00 Ankommen
19:30 Begrüßung und Einleitung
19:50 Impulsvortrag von Prof. Dr. Hartmut Rosa, Institut für Soziologie/Friedrich-Schiller-Universität Jena
20:30 Stehtischgespräche - erster Austausch
21:00 Podiumsdiskussion mit
• Vertreter*in der Landespolitik N. N.
• Nele Lübberstedt, kaneo GmbH – green IT solutions/UnternehmensGrün e.V.
• Norbert Bernholt, Akademie Solidarische Ökonomie
22:00 Ausklang


Moderation: Sven Prien-Ribcke (Leuphana Universität Lüneburg)


Um Anmeldung (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wird gebeten bis Mittwoch, den 01. November 2017.

Schlüsselfragen der Veranstaltung
• Was meint „Industrie 4.0“, „Green Economy“ und „Postwachstum“?
• Kann ein Wirtschaften innerhalb planetarischer Grenzen mit Hilfe der „Industrie 4.0“ oder eher mit
Konzepten wie „Green Economy“ und „Postwachstum“ erreicht werden?
• Welche Auswirkungen sind damit auf unser Zusammenleben verbunden?
• Welcher (wirtschafts-)politischen und gesellschaftlichen Prozesse bedarf es, um die Wirtschaft in
Niedersachsen innerhalb der planetarischen Grenzen zu halten?
• Wie wirtschaften wir in der Zukunft?

Die Veranstaltungsreihe „Wirtschaften in den Grenzen des Wachstums – Neue Ökonomiemodelle für Niedersachsen“ wird in Kooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen, dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen, dem Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. und dem Pestel-Institut geplant.

07.-08.12: Kongress "Flucht und Globalisierung: Wie kann Schule Teilhabe ermöglichen und Vielfalt gestalten?"

Schulen stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Im Kontext von Globalisierung, Flucht und Migration, sind insbesondere auch Fragen eines guten Miteinanders in einer offenen, lokal wie global gerechten Gesellschaft in den Vordergrund gerückt.

Ziel des Kongresses ("Flucht und Globalisierung: Wie kann Schule Teilhabe ermöglichen und Vielfalt gestalten?" Stephanstift Hannover, 07.-08.12.2017) für Lehrkräfte und Referent*innen ist es, Anregungen zu geben, wie Schulen mit diesen Fragen und Herausforderungen umgehen, wie sie über Sprachbildung hinaus, die Auseinandersetzung mit Flucht und Fluchtursachen befördern, Teilhabe ermöglichen, menschen- und demokratiefeindlichen Tendenzen entgegenwirken und Vielfalt gestalten können. Dabei spielen Kooperationsmöglichkeiten mit außerschulischen Partner*innen eine wichtige Rolle.

Aktuelle Projekte

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